Befreien Sie Ihre Gefühle

mallorca 090

Werden Sie Herr im Haus Ihrer Seele

 

1. Was sind Gefühle ('Emotionen oder Gefühlsgefühle')?
Quittierung von Wahrnehmungswertungen

Alles, was ist, hat Wahrnehmung.

Ich kann Innerliches wahrnehmen ('Innenwelt') und Äußeres ('Außenwelt'): sehen – hören – riechen - schmecken – fühlen…

Wahrnehmungen können unbewertet bleiben oder bewertet werden:

Interessant? Uninteressant? Angenehm - unangenehm? Hilfreich - hinderlich? Nützlich – schädlich? Verheißungsvoll – bedrohlich?!?

wasserfallSo entsteht Angst.

So entsteht Begehren – Gier.

So entsteht Befriedigung.

So entsteht Missempfinden.

So entsteht Freude.

So entsteht Pein.

So entsteht Zorn.

So entsteht Seligkeit.

So entsteht Dankbarkeit.

So entwickelt sich Hass.

So entsteht Traurigkeit.

So entsteht Entsetzen.

So entsteht Bitterkeit.

So entsteht Annahme.

So entsteht Dulden. So entsteht Gleichmut.

So entsteht Mitempfinden. So entsteht Liebe.

 

2. Welches sind die ersten Gefühle des Kleinkindes?

 

Schmerz. Entsetzen, zu erfahren, wie der Körper wehtun kann (Hunger, Blähungen…)

Seligkeit, wenn etwas sich für einen Moment gut anfühlt.

Später kommen hinzu(in Auseinandersetzung mit dem Familienfeld, das durch die Eltern übertragen wird):sphinx1

  • Freude
  • Dankbarkeit
  • Zorn, Wut, Aggression
  • Verzweiflung
  • Langeweile
  • Angst
  • Traurigkeit
  • Anspannung
  • Unterdrückung
  • strategisches Denken: Unterwürfigkeit, Anpassung, Verstellung, List, Lüge / Unehrlichkeit, Missbrauch / Ausnutzung anderer Kinder etc.

 

3. Wie der Mensch früh in eine Grundspannung und Grundspaltung kommt

Das Kind, das am Anfang noch eins ist mit sich selber, spaltet sich in 'zwei Ichs': ein Oberflächenselbst, auch strategisches Selbst genannt, und ein zurückgezogenes Selbst, das man unteres Selbst nennen kann.

Um diesen vermeintlichen Schutz aufrechterhalten zu können, braucht es Lebenskraft, die anderswo nicht mehr zur Verfügung steht – sie fließt in die Anspannung.

Die Anspannung verfestigt sich und verformt den Körper.

Verwirrung und Unruhe verstärken sich ("ADHS" u.Ä.).

Unerwünschte Gefühle werden verbannt und weggedrückt.

Es entsteht das Ideal von 'Coolheit':

Über den Gefühlen stehen, bis dahin, gar keine Gefühle mehr zu fühlen.

Drogen / Medikamente werden genommen, um keine Gefühle mehr zu spüren, Theorien / Lehren werden immer mehr attraktiv mit dem Ziel der altgriechischen "Apatheia" = 'Leidenschaftslosigkeit', Unberührbarkeit, ewige innere Gleichförmigkeit…

So werden wir entweder 'Unmenschen' oder 'Heilige'.

 

4. Warum frei von Gefühlen werden?
Sind Gefühle unsere Feinde?

 

Gefühlsunterdrückung – so wissen wir heute – erzeugt Krankheiten. Wer die Gefühle des Leidens unterdrückt (Schmerz / Angst / Entsetzen / Zorn, Wut, Hass / Verzweiflung / Traurigkeit / Bitterkeit Ekel, Abscheu, seelische Müdigkeit), läuft Gefahr, energetisch und körperlich zu leiden.

Nicht Gefühle sind das Problem, sondern das leidvolle Leben, das sie 'quittieren'.

Nehmen wir Jesus. Er ist das Gegenteil des selig lächelnden 'Erleuchteten', der scheinbar über den Dingen steht.

Kein Gefühl, das Jesus nicht hatte: Die vielfältige Beschreibung seiner Gefühle in der Bibel zeichnet das Bild eines temperamentvollen Orientalen, leidenschaftlich und gefühlvoll.

Wenn Leben Leiden ist, dann ist die Unterdrückung der Gefühle des Leidens Unterdrückung der Wahrheit.

Unsere Welt trieft von Unterdrückung der Wahrheit. Es soll immer alles gut sein wie in unseren Lieblings-Spielfilmen, 'positives Denken' ist angesagt, das permanente "Alles wird gut!" wirkt nicht anders als ein Entsetzensschrei, eine penetrante Suggestion wider die Wahrheit.

 

 

5. Die Befreiung der Gefühle macht uns unbesiegbar, mitleidvoll, tief, weit und hoch
Wie tiefes Fühlen in die Gegenwart bringt und die Lebensqualität erhöht

 

Die Ursache aller Ästhetik – unsere Sehnsucht nach Fühlen

Die Sehnsucht des Menschen nach Fühlen – wahr, tief, nährend, erfüllend – ist die Ursache aller Ästhetik, aller Kunst und Kultur, Literatur, Musik, Film etc.

Aber Spannenderes als unser eigenes (Innen-)Leben gibt es nicht, weil es zu jedem Zeitpunkt alles Menschenmögliche beinhaltet, die ganze Welt in einem kleinen Kosmos.

Frei ist nicht, wer gelernt hat, seine Gefühle zu bannen oder unterdrücken. Frei ist, wer sich selber als den Helden seines wichtigsten Films in Liebe und Erbarmen verstehen und umhüllen kann.

Heilung der 'Traumata'

  1. Wer gelernt hat, den Schmerz des Seins als tiefe Wahrheit und tiefes Gewahrsein immer wieder zu fühlen, kann alle seine seelischen Traumata zu jedem Zeitpunkt heilen und bearbeiten.
  2. Wer erkennt, dass Angst das Grundmotiv allen Seins ist, wie es sich in jeder Anspannung ausdrückt, wird seine Angst vor der Angst verlieren und das Fühlen der Angst in der Anspannung als fundamentale Hilfe in jedem Moment erleben.
    Und, im Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Angst fühlend, die sie selbst nicht fühlen, endlich Menschen da abholen können, wo sie wirklich stehen.
  3. Wer weiß, dass der Seelen- oder Gefühlsraum des Entsetzens(negative Fassungslosigkeit) in Wirklichkeit alltäglich ist und fundamental bereits beim Kleinkind wirkt:
    wird die Anwesenheit, Wirksamkeit und Bedeutung von Entsetzen / Erschrecken in jedem Lebensaugenblick eigener Fehlleistung und innerer oder äußerer Seins-Bedrohung spüren und schätzen lernen als Wegleitung und Hinweisung zu tieferem und wahrerem Fühlen.
  4. Wer die wahre Bedeutung des Zorns kennt, der Empörung, der Wut und des Hasses, wird lernen, oberflächlichen Ärger und Aggressivität zu unterscheiden von kraftbefreiendem tiefempfundenen Zorn auf alles Behindernde, das sich unseren legitimen Seinsbedürfnissen entgegenstellt –
    und dass sich das wunderbar mit Annehmen, Verstehen, Lieben, Verzeihen und Dulden verträgt…
  5. Wer fühlen kann, dass Verzweiflung ein legitimes, verstehbares und wahres Grundgefühl des Lebens ist – so viel Bemühen, so viel Arbeit, so viel Scheitern, so viel Nichtvollenden, schon beim Kleinkind –, wird vor ihr nicht mehr davonlaufen, sondern sie mit Liebe, Verstehen und Erbarmen umarmen lernen.
  6. Wer das Nährende, Stillende, Beruhigende, Helfende, Tiefe und weise Machende des Raumes der Traurigkeit – fließender, nicht gequälter oder träumerischer Traurigkeit – erlebt hat, wird sich immer wieder wünschen, mehr davon zu fühlen.
  7. Wer sich erlaubt, den Seelen- oder Gefühlsraum der Bitterkeit, des Ekels, Abscheu und seelische Müdigkeit als kräftigende, wahre Seelenempfindungen in sich zu heilen und zu befreien, wird sich durch keine Beschönigungen oder Bewertungen mehr davon abhalten lassen, die uralte Klage der Seele vor die Kräfte des Seins und des Universums zu erheben -
    und in dieser Betrachtung Trost, Legitimität, Bestätigung, Kraft und Leitung, Stärkung, Unterstützung und Dynamisierung zu erfahren…

Diese so genannten "7 Gefühle des Leidens" existieren als zehrende Oberflächengefühle, Sekundär- / Tertiärgefühle, 'Filmgefühle' o.ä., wenn sie 'unerlöst' sind, voll Qual und belastenden 'Energien' –

sie existieren aber auch als nährende Primär- oder Tiefengefühle, die als Wahrheit der Seele das Fühlen und die Seele stärken, heilen und kräftigen.

Auflösung von 'Depression' durch Aufsplittung in die "7 Gefühle des Leidens"

Wird so genannte 'Depression' ('Burnout' etc.) aufgesplittet in die "7 Gefühle des Leidens" als Tiefen- oder Primärgefühle, dann löst sie sich zwangsläufig auf…

Ein und dieselbe Erfahrung kann mit unendlich vielen Gefühlen quittiert werden!!!

Diese "7 Räume des Leidens" im Haus unserer Seele lassen sich derart heilen und befreien, dass sie uns nicht nur souverän machen, mitfühlend und mittragend gegenüber den eigenen Lebensanfechtungen und Unbilden, sondern das Leid des gesamten Seins aushalten, dulden und umfangen lassen –

schon in der kindlichen Pädagogik, wenn wir nicht in das allgemeine Horn der Beschönigung und Vertuschung stoßen wollen.

Denn für Kinder ist es nicht schlimm, zu lernen, dass 'Leben Leiden' ist – schlimm ist es für sie, sich nicht gefühlt und gefüllt zu fühlen; verwehrt zu bekommen, die Gefühle des Leidens zu spüren ("du sollst nicht weinen", "sei nicht so wild / so aggressiv / so egoistisch" etc.)

Das untere Selbst hat immer Recht!

 

6. Die Gefühle des Leidens als Brücke zu den
Gefühlen der Erfüllung

 

Wie die 7 Farben des Regenbogens angeblich zusammen ein Neues ergeben, so ergeben die genannten "7 Gefühle des Leidens" in ihrer Gesamtheit die "9 Gefühle der Erfüllung":

  1. Glücklichkeit – Erfüllung
  2. Bewegtheit – Berührtheit - Erschütterung
  3. Empathie –Liebe – Mitleid - Erbarmen ("All-Liebe")
  4. Emotionale Sattheit – Beruhigung – Befriedung – Freude
  5. Dankbarkeit – Ausgreifen – Beten
  6. Seligkeit – Angekommensein – Verbindung ('Einssein')
  7. Annehmen – 'Weisheit' – 'Liebe in Freiheit' ("All-Weisheit")
  8. Jubel – Triumph ("All-Macht")
  9. Opfer – Sich Verschenken

Viele würden sagen: Solche Gefühle möchte ich nicht fühlen, das halte ich nicht aus, das ist zu hoch für mich.

Andere würden sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, solche Gefühle jemals zu fühlen.

Weitere: Ich staune über diese Gefühle und fühle, sie zu lieben.

All diese Gefühle sind Räume im Haus unserer Seele. 'Bewusstseinsräume', Erlebensräume, Erfahrensräume, Seelen- oder Gefühlsräume.

Sie sind dort bereits installiert und werden freigesetzt oder aktiviert, wenn unsere Seele wieder flexibler, beweglicher wird – vollkommen unabhängig von meinen äußeren Erfahrungen:

denn ein und dieselbe Erfahrung kann mit unendlich vielen Gefühlen quittiert werden!!!

 

7. Werden Sie Herr im Haus Ihrer Seele - überwinden Sie Ihre Spaltung

 

In der Agape Bewusstseinsschule haben wir uns zum Ziel gesetzt, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu helfen, aus ihrer Grundspannung und Grundspaltung wieder herauszufinden durch die Auflösung des Oberflächenselbstes im Sinne einer 'Wiedereingliederung' (Re-Integration) in das untere Selbst.

Der Schlüssel dazu ist die Heilung und Befreiung der Gefühle.

Doch selbst, wenn wir wollten – wir haben vieles verlernt.

Ist es möglich, immer fühlend zu sein und trotzdem noch lebenstüchtig?

Finden Sie es heraus.

Wir laden Sie zu einer kostenlosen Probestunde ein – telefonisch oder in unserer Psychologischen Praxis.

'Agape' ist das altgriechische Wort für Liebe – Mitleid (lateinisch 'caritas'), das besonders im frühen Christentum eine zentrale Rolle spielt.

 

Einzelsitzungen live oder telefonisch

 

Villa Agape . Kapellenweg 16

79294 Sölden bei Freiburg

Tel: 0761/88866645

Fax 0761/88866646

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.agape-bewusstseinsschule.de

 

 

 

Begründer und Entwickler der "P-2000-Arbeit" ist Dr. Martin W. Spiegel, *1952, siehe www.dr-martin-spiegel.de, der mit seinem Team von ausgebildeten P-2000-Trainern diese Arbeiten anbietet:

 

Einzelsitzungen telefonisch (ca. 45 Minuten)

Mit Dr. Spiegel persönlich: 100,- € (Agape-Mitglieder 90,- €).

Mit einem ausgebildeten P-2000-Trainer: 60,- € (Agape-Mitglieder 50,- €).

Für Mitglieder der Kirche des Lichts Freikirche e.V. im Mitgliedsbeitrag inbegriffen.

Villa Agape . Kapellenweg 16

79294 Sölden bei Freiburg

( 0761/88866645 . 6 0761/88866646

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.agape-bewusstseinsschule .de

 

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     www.gnosis.de 

 

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