Kann es eine 'christliche Psychologie' geben?!?
Und verträgt sich 'christlich' mit 'wissenschaftlich'?

 

Was ist der Unterschied zwischen 'christlich' und 'allgemein spirituell'?

blaetter lichtWas ist der Unterschied zwischen 'christlich' und 'allgemein spirituell'?

Es ist das Wissen oder die Erfahrung, dass diese Existenz-Ebene, die wir 'Welt' nennen, nur eine vorübergehende 'Quarantäne-Station' ist.

"Nicht, was wir erleben, macht unser Schicksal aus, sondern wie wir empfinden, was wir erleben."

Marie von Ebner-Eschenbach

Und dass die geistige Herrschaft über die Welt bei einer unsichtbaren 'Mafia' liegt (siehe "Epheser-Brief" 6, 12), die die Seelen durch Angst, Verführung und Abtötung der Fühl-Fähigkeit (z.B. durch pseudobuddhistische Methoden) an ihrer Entwicklung zu behindern versucht.

Wir sprechen heute gern über die Seins-Kräfte als Engel oder 'Devas', durch die alles geschaffen, getragen, 'repariert' und entwickelt wird.

Und dass zwischen 'Organischem' und 'Anorganischen' in Wirklichkeit kein so großer Unterschied ist, was eigentlich bedeutet, dass es nichts gibt, was nicht eine Wesenheit ist – sonst gäbe es das nicht ("jedes Atom ist ein Engel").

Erst recht gilt das für 'psychische Sachverhalte' wie Gedanken und Gefühle. So wie es Friedrich von Schiller ausdrückt über den Seelen- oder Gefühlsraum der Freude:

"Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium".

Das Wissen, dass unsere Gefühle wie Ableger oder Strahlen / Ausstrahlungen sind von globalen 'Naturkräften', ein eigener Kosmos, eine eigene Wesenheit, ja, eine eigene 'Gottheit', mit der man kommunizieren und 'arbeiten' kann: der 'Göttin der Liebe', des 'Gottes des Zorns', der 'Angst', der 'Seligkeit' usw. Schon nach dem antiken Lehrer Pythagoras sind unsere Tugenden Engel und unsere Laster Dämonen.

Das gilt aber auch für die Energien / Kräfte, die unsere Zustände und Gefühle hervorrufen, nach dem Gesetz: "Schlechte Energien = schlechte Gefühle und Zustände" - "Gute Energien = gute Gefühle und Zustände".

Unsere Zustände und Gefühle sind also abhängig von den Energien / Kräften, die uns beeinflussen, angefangen von den Energien aus dem Familienfeld (Familiendämon), wie man heute weiß, über sonstige Kraftfelder, denen wir ausgesetzt sind oder von denen wir ein Teil sind, bis hin zu den dunklen Weltmächten, von denen das Christentum weiß.

Diese dunklen Weltmächte arbeiten in und an unserem Seelenkostüm und sind dort so präsent - ihr Hauptinstrument ist unser Oberflächenselbst ('Kopf') und der 'Familiendämon' -, wie auch die 'hellen' Weltmächte ('Christus') in uns präsent sind und in und an uns arbeiten.

So ist der Mensch also ein Schauplatz des globalen Kampfes.

Für die dunklen Weltmächte geht es darum, unsere seelischen Handlungsfähigkeiten einzuschränken, dass wir nicht fähig sind, aus unseren Erfahrungen zu lernen (uns nicht entwickeln können), wie die Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach es ausdrückt: "Nicht was wir erleben, macht unser Schicksal aus, sondern wie wir empfinden, was wir erleben".

In der AGAPE Bewusstseinsschule sprechen wir von 7 Merkmalen seelischer Handlungsfähigkeit. Je mehr diese natürlichen Merkmale im Haus unserer Seele beeinträchtigt sind durch das Wirken von Energien / Kräften in uns ('Blockaden'), desto weniger sind wir entwicklungsfähig und auch äußerlich handlungsfähig:

u Loslassen können

Die Schlüsselsehnsucht nach dem Nichtseinmüssen

v Sich fallenlassen können

Erdung – Runterkommen: Was macht es uns so schwer?!?

w Sich hingeben können

Die Schlüsselsehnsucht nach Sich-Verschenken / Sich-Verströmen

x Liebe fühlen können

Lieben statt Dienen!?!

y Leiden fühlen können

Die 7 Gefühle des Leidens – eine Hilfe, nicht eine Behinderung?!?

z Streben fühlen können

Die Kraft der 4 Gefühle des Strebens nutzen…

{ Beten fühlen können

Die 3 Stufen des Betens - natürliche Räume im Haus unserer Seele

Das Wirken der dunklen Weltmächte besteht also nicht nur darin, uns zu verführen, zu 'sündigen' = 'Karma zu erschaffen' (Ursachen von Wirkungen), um uns an die Welt zu binden, sondern auch, unsere seelischen Fähigkeiten zu beeinträchtigen, zum Beispiel das Fühlen der Gefühle. Dazu benutzen sie unsere natürliche Tendenz, von Kindesbeinen an beängstigende Gefühle zu verdrängen, wie wir das dann auch später noch zu verstärken versuchen durch Pschotechniken wie 'Meditation', die weg von den Gefühlen will, etc.

Deswegen fühlen zwar viele, dass sie leiden, können aber nicht ihre Gefühle dazu fühlen: und entsprechend innerlich reagieren, um 'sich selber aus dem Sumpf zu ziehen'.

Dagegen ist die P 2000 Meditation der AGAPE Bewusstseinsschule darauf gerichtet, gerade über das Miteinander-Kommunizieren der Gefühle in innere Freiheit zu kommen (siehe Button "Die Methode").

Eine Psychologie / Psychotherapie, die von diesen Sachverhalten nichts weiß, kann verständlicherweise nicht tief genug kommen. 

 

 

 

Die Seele des Menschen in der Welt führt ein elendes Leben

 

 

Die Seele des Menschen in der Welt führt ein elendes Leben. Das Kind, das aus dem Mutterschoß fällt, fällt aus der Fülle ins Leere, ins Entsetzen.

Schmerz und Angst sind die ersten Gefühle, mit denen der Mensch ins Leben tritt.

Kein Hungerstillen, kein Liebesbeweis, keine Fürsorge und Unterstützung von außen kann die alltägliche Erfahrung der Seele und des Körpers in der Welt verhindern:

In dieses Lebensfeld hinein geworfen sein bedeutet Leiden, körperlich, seelisch.

Tagtäglich tropfen neue, geweinte und ungeweinte, Tränen in den Pool der Schmerzen, der die Seele immer mehr anfüllt und seine Spuren in jeder Zelle des Körpers, in jedem Partikel der Seele hinterlässt.

Körperliche Probleme, seelisches Defizit und der gesamte Existenzkampf für uns und unsere Liebsten machen uns zu Not leidenden Wesen, unablässig gezwungen, an inneren und äußeren Überlebensstrategien zu feilen.

"Sei traurig, wenn du traurig bist,

Und steh nicht stets vor deiner Seele Posten.

Den Kopf, der dir ans Herz gewachsen ist,

Wird's schon nicht kosten."

Erich Kästner, "Dr. Erich Kästners lyrische Hausapotheke"

Auf Aufbegehren folgt Apathie, Not und Anforderung machen uns böse oder listig, unterwürfig, schmeichlerisch, trickreich und betrügerisch, unablässig rattert bereits das Gehirn des Kleinkindes: "Wo bin ich bedroht, welche Strategien muss ich einsetzen?"

Und Seele und Körper verhärten – bei Tieren wie bei Menschen. Stolz sind wir sogar darauf, wie gut wir uns im Griff haben. Die Verführer versuchen uns weiszumachen, wie schön das Leben sei: "Zähne zusammenbeißen und durch."

Alle anderen scheinen so gut drauf zu sein, und wir selbst geben uns alle Mühe, den nämlichen Anschein zu erwecken. Statt uns mit unseren Leidensgenossen zu solidarisieren, bekämpfen wir sie: unsere Geschwister, unsere Eltern, unsere Mitmenschen. Not macht teuflisch...

Wage zu fühlen!

"Leiden verdrängen heißt Bewusstsein verengen"

"Wer nicht den Mut hat, traurig zu sein,
Wenn ihm traurig zumut ist,
Der hat auch nichts vom Sonnenschein,
Wenn ihm gut ist."

Louis Fürnberg

Die Alternative ist das innere seelische Erlöschen, Fühllosigkeit, Reglosigkeit. "Wer sich anpasst, eckt nicht an." Wir fürchten, wenn wir es zulassen, diese unbestreitbaren Tatsachen zu fühlen, dass wir dann nicht lebensfähig wären. So lügen wir uns selbst und anderen vor, es sei alles "halb so schlimm", man müsse auch die anderen Seiten des Lebens sehen, es sei alles nur eine Frage der "Interpretation", wer leide, sei selbst schuld - und jeder ringt um seinen Weg privaten Glücks...

"Die mit Tränen säen,
werden mit Freuden ernten."

Psalm 126, 5

Ist es möglich, in dieser Welt doch noch herauszufinden aus dem Defizit, Fülle und Erfüllung zu erfahren? Was heißt Fülle, was heißt Erfüllung? Überleben können, nicht hungern müssen? Menschen um sich zu haben oder allein leben zu können? Den Anspruch gering halten, um weniger enttäuschbar und verletzlich zu sein?

Und immer wieder: Lieber fühllos werden, hart, 'kopfig', sich ein dickes Fell anschaffen, statt alles empfinden zu müssen. Gibt es eine vernünftigere Reaktion?

Jeder sucht sich seine Befriedigung, und wenn es nur Ersatz-Befriedigung ist...

 

In Wirklichkeit vibrieren wir in permanentem Schmerz

 

bild11Verstößt das nicht gegen das positive Denken? Sollte man nicht lieber auf das Positive im Moment schauen statt auf das, was nicht in Ordnung ist?

In Wirklichkeit vibrieren wir, seit wir auf die Welt gekommen sind - und auch außerhalb von ihr -, in permanentem Schmerz über den Fluch, in der gesunkenen Naturordnung zu leben.

Das Kind, das naturgemäß alles will, bekommt alles versagt; so gräbt sich dieser Schmerz weiter fort in jede Pore unseres Systems. Wir reagieren darauf mit zähneknirschender Annahme, aber nie verlässt uns dieser tiefe Groll gegen die Welt, nie dieser Schmerz des Verletzt-Werdens, des Behindert-Werdens, der Nicht-Erfüllung.

Die Menschen vergraben diesen Schmerz um den Preis, oberflächlich zu sein. Aber diese Oberflächlichkeit tötet ihre Seele und ihre Spiritualität. Wer das Grund-Leiden der Seele in der Welt in sich nicht zulässt und spürt, kann nie das Leid als jenes schnellste Ross benutzen, das uns gen Himmel trägt, wie Eckehart von Köln formuliert.

Wenn Gautama Siddharta Shakyamuni der Buddha seinen Schülern erklärt, er habe erkannt, dass alles Leben Leiden sei, dann könnte man sagen: "Das ist aber keine große Erkenntnis, dafür könnte ich selber auch berühmt werden, das weiß ich schon seit meinen Kinderschuhen, dass Leben Scheiße ist!"

Aber dieses Erkennen ist nichts anderes als das Zulassen jener unterdrückten Grund-Erfahrung in uns, die wir mit aller Macht von Kindesbeinen an verdrängen: dass hier nicht unser Platz ist! Auf dass wir die rechten Konsequenzen ziehen...

Zulassen des Schmerzes als Schlüssel zum Sich-selber-Fühlen

Die Grundstimmung Gottes selbst
in der Welt

Das Zulassen der eigenen Traurigkeit ist nicht bloß ein Sich-selber-mehr-Zulassen im psychotherapeutischen Sinne.

Es ist die Grundstimmung Gottes selbst in der Welt, als Welt, und je näher wir Gott kommen, desto mehr haben wir Teil an diesem Seinen Leiden.

Und wären alle unsere Wünsche erfüllt und wären wir die glücklichsten Menschen der Welt: dann könnten wir, wie der Buddha sagt, unser größtes Leiden spüren, das Leiden unter unserer 'Nicht-Erleuchtung', unserer Nicht-Freiheit, Nicht-Erlöstheit, unserer Gottferne - unter unserem Nicht-Zuhausesein.

"Wie der Hirsch lechzt nach dem Wasser der Quelle, so schreit meine Seele zu dir, o Gott!" (Psalm 42, 2)

Wie könnten wir also nicht traurig sein - und zwar unablässig?!? Wie könnten wir nicht gegen unser oberflächliches Gut-Drauf-Sein ankämpfen wollen, das uns hindert, näher an uns selbst und näher an Gott zu sein?

Unsere Grundtraurigkeit zuzulassen ist der optimale Weg, im Hier und Jetzt zu sein, uns besser zu spüren, tiefer zu fühlen und dadurch genussfähiger und freudiger, energiegeladener in der Welt zu stehen. Diese Traurigkeit ist nicht das Gegenteil der Lebensfreude und der inneren Seligkeit – es ist der Schlüssel dazu.

"Der wahre Erleuchtete
ist immer
(auch) traurig"

"Der wahre Erleuchtete ist immer (auch) traurig..."

Verehrte Seele, mit dieser Art zu existieren stimmt prinzipiell etwas nicht. Etwas ist faul an dem Prinzip dieses Kosmos, das darin besteht, dass jeder, der in ihn hineinkommt, in ein Defizit hineinkommt. Man könnte sagen: Naturgesetz. Man könnte sagen: um "Erfahrungen zu sammeln". Wer sammelt wozu Erfahrungen?

Gäbe es keine Alternative, bliebe einem nichts übrig, als sich zu arrangieren. Eine Alternative könnte nur sein ein anderer Kosmos, eine andere Existenzebene, ein anderes Lebensfeld. Die Religion kündet davon. Phantasie? Wirklichkeit? Traum? Ersatz-Befriedigung? Projektion, Illusion? Oder realer als real?

So etwas lässt sich nicht theoretisch beantworten, sondern nur praktisch. Entweder es ist erfahrbar oder es ist nicht erfahrbar. Was nützt mir die Kunde eines angeblichen Landes des Lichts, eines Königreichs der Himmel, an die man nur zu 'glauben' hat? Ist damit nicht der Manipulation, Suggestion und Projektion Tür und Tor geöffnet?

"Selig die nicht sehen und doch glauben" ("Johannes-Evangelium" 20, 29)?

"Ein Mann, der Tränen streng entwöhnt,
Mag sich ein Held erscheinen;
Doch wenn's im Innern sehnt und dröhnt,
Geb ihm ein Gott, zu weinen."

Johann W. von Goethe, Sprüche

"Es ist eine Schar von Arbeitern, eine Schar von Freunden der Menschheit, über die ganze Welt verstreut, die sich bis zum Äußersten anstrengt, um der Menschheit dieser Natur den Keim der Gottes-Natur einzuimpfen. Diese Arbeit verursacht ein intensives Leid, eine große Traurigkeit, weil die Arbeiter erfahren müssen, wie überaus mühselig diese Arbeit ist und wie unsagbar langsam das Werk fortschreitet. Die erfolgte Anstrengung steht in keinem Verhältnis zum erzielten Resultat.

Hier ist keine Rede (...) von dem Unglück und den Drangsalen dieser Welt, die so vielfach Trübsal hervorrufen. Nein, hier handelt es sich um den tiefen Gram, den die Arbeiter erfahren: Sie kommen mit den allergrößten geistigen und befreienden Schätzen, mit einer unsagbaren Herrlichkeit, einer göttlichen Gnade, die sie umsonst darreichen wollen - ein absolutes und erlösendes Wissen, den Schlüssel zum Sinn unseres Lebens -, und diejenigen, an die sie sich wenden, kehren ihnen den Rücken zu, weisen ihre Gaben zurück und empfinden ihre Arbeit als lästig und gefährlich für die Gemütsruhe.

Diese Arbeiter trauern, weil sie erfahren, dass das Bewusstsein bei vielen zu primitiv ist, das Blut zu dick und das Auge zu trübe, um wahrnehmen und assimilieren zu können. Sie trauern, weil sie mit ansehen müssen, wie die Menschen (...), in Unbewusstheit, allen Schemen, die die Welt zu bieten hat, nachjagen, während sie das Eine Notwendige negieren.

Verstehen Sie uns aber recht! Es ist nicht die Trauer wegen des Widerstandes und der Folgen dieser Reaktion, wegen der Narben, die das Heilige Werk unvermeidlich davonträgt, sondern es ist die Trauer darüber, dass durch das mangelhafte Assimilationsvermögen des Menschen und durch die Tücken und Listen des biologischen Ich-Bewusstseins der Mensch sein wirkliches Glück nicht sehen kann;

es ist eine Trauer, hervorgehend aus vollkommener Liebe, aus einer Liebe, die zurückgewiesen wird.

Die Traurigkeit des Christus...

Es ist die Traurigkeit des Christus, der Hauch von Trauer, der über seiner Jesus-Manifestation ausgebreitet lag.

Es ist die Traurigkeit Jesu Christi, da er, auf dem Ölberg stehend, mit erhobenen Händen sprach: 'Jerusalem, Jerusalem, ich habe deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihren Flügeln, aber du hast nicht gewollt.'" (Jan van Rijckenborgh,"Das Mysterium der Seligpreisungen")

 

Seelen-Klärung, Seelen-Reinigung, Seelen-Heilung...

Was ist Seele?

 

bild10Seele' ist zunächst unsere Art, zu denken, zu fühlen, zu wollen (Mensch- oder Persönlichkeits-Seele).

So, wie diese Art von Mensch zu Mensch verschieden ist, so ist auch die Seele von Mensch zu Mensch verschieden...

Einerseits unterscheidet sie sich nach den Fähigkeiten des Denkens (Kombinationsfähigkeit, Intellekt-Gedächtnis etc.), Fühlens (Gefühlstiefe, -intensität und –differenziertheit) und Wollens (Willenskraft, Willenskonzentration etc.) – und andererseits unterscheidet sie sich nach den Inhalten (Gegenständen, Objekten):

womit unser "Denken, Fühlen, Wollen" sich beschäftigt o.ä.

In dieser neuen Form seelsorgerischer Arbeit wachsen wir über die rohen Frühstufen der Seelen-Reinigung und Seelen-Heilung (Psycho-Therapie) des Sünden-Bekennens, der Beicht- und Bußpraxis etwa früherer spiritueller Bewegungen hinaus.

Mit "P 2000" stellen wir eine tiefgehende Methode der Selbst-Erfahrung, Selbst-Erkenntnis und Selbst-Klärung in den Anfang und Vordergrund, Produkt langjähriger tiefenpsychologischer Forschung in Weiterentwicklung von Erkenntnissen und Methoden der modernen so genannten humanistischen Psychologie und deren Anwendung in einer neuartigen Form von Bewusstseinsschule.

Das untere, tiefere oder authentische Selbst in uns ist, wie bereits ausgeführt, die wahre Persönlichkeit, die von Kindheit an durch unser Kopf-Denken in den Untergrund gedrückt wurde;

der wahre oder tiefere Bewusstseins-Fokus im Gegensatz zu unserem falschen oder strategischen Oberflächen-Selbst, Oberflächen-Ich oder Oberflächen-Dämon (Repräsentant des 'Teufels in uns'), in den wir von frühester Kindheit an immer mehr als eine zweite Haut schlüpfen;

so ist das untere Selbst eigentliches Fühlorgan und Sprachrohr aller 'inneren Anteile', Persönlichkeits-Anteile oder Teil-Persönlichkeiten im Mikrokosmos, vom Schatten- oder Dämonen-Ich über das innere Kind und den wilden Menschen (Kraft-Wesen) bis zur Persönlichkeit (Seelen-Wesen) und zum inneren Licht-Bewohner (Licht-Wesen) in uns…

  • Wir können unser unteres Selbst als einen Dämon unterdrücken und vergewaltigen: wie in den klassischen religiösen oder areligiösen Formen der Persönlichkeitsspaltung durch Askese...
  • Wir können es bannen und hypnotisieren: wie im Verdrängen, Rationalisieren, Kompensieren, Überdecken, Übertünchen, 'positiven Denken', Meditieren, Heilig-Tun etc....
  • Wir können es heilen und befreien, integrieren und nutzen auf unserem Weg zur Freiheit: durch Kommunikation, Kooperation und intelligente, liebevolle Führung und Erziehung...

Unser unteres Selbst wird, wo es auf Nicht-Erfüllung[1] stößt, aggressiv, deprimiert, neurotisch, eifersüchtig, neidisch, gierig etc.;

aber es hat auch ein tiefes Empfinden für das Göttliche und eine große Sehnsucht danach, sich dienend aufzuopfern…

Was uns unfühlend macht, ängstlich und angespannt, depressiv und aggressiv, eng und 'egoistisch' etc., entspringt einem besonderen regressiven (kindlich-rückschrittlichen, ungereiften, un-weisen) und unreflektierten, dämonisierten Verdrängungs- und Selbstzwang-Programm in uns;

gelingt es, diese Programmierung zu entdämonisieren und zu klären, indem wir unsere Wahrheit wieder zu fühlen wagen und lernen, dass es nichts gibt, was wir nicht aushalten und empfinden können; nichts, was wir in uns zu unterdrücken brauchen:

dann werden wir nicht nur unsäglich geweitet und entwickelt, gereift und weise, sondern auch von unten oder von innen her in unser natürliches Verstehen, unsere natürliche Liebe und unsere natürliche Moral hinein geführt;

  • ohne jede 'Programmierung' durch Leit-Linien;
  • ohne dass wir uns künstlich in verzerrender Selbst-Erziehung/Selbst-Unterdrückung vergewaltigen und krankmachen;
  • ohne jeden Selbst-Zwang, ohne jede Selbst-Forcierung…

"P 2000" hilft uns, all diese unsere wahren und wirklichen, unverzerrten, guten, positiven und konstruktiven Triebkräfte und Beweggründe wieder spürbar und wirksam werden zu lassen;

es beruht nicht nur darauf, dass das untere Selbst in all seiner Qual und seinen verästelten Regungen ernst und wichtig genommen und nachvollzogen wird – ohne jede Bewertung -, sondern dass es durch gezielte Bewusstseinshilfen sehr schnell dazu gebracht wird,

  • sich selber so gut zu verstehen wie noch nie;
  • sich selber in dem stehen lassen zu können wie noch nie;
  • und sich selber in dem zuzulassen und fließen zu lassen wie noch nie...

Durch solche Re-Harmonisierung wird das im Körper eingeschlossene Kraft-Wesen, zuvor eingeschüchtert und zusammengedrückt durch die hochgradig komplexen, vielschichtigen und in sich differenzierten inneren Kämpfe des modernen Menschen, wieder befreit, kann uns seine Lebens-Energie wieder zur Verfügung stellen und seine Heimat im Becken-Heiligtum[2] wieder in Besitz nehmen, um den Körper wieder lenken und damit heilen zu können…

Die "P 2000"-Arbeit einzeln und in der Gruppe hilft, diese Bewusstseins- oder Seelen-Instanz unteres Selbst von unten oder von innen her, wie wir sagten, in Selbst-Klärung, Selbst-Harmonisierung und Selbst-Heilung hineinzuführen sowie in dessen Sehnsucht nach Erlösung ("Heilsbegehren").

Dadurch wächst sein und damit 'mein' Begreifen, Fühlen und Erfahren der göttlichen Lichtverheißung der ewigen Herrlichkeit über jede Form bloßen Glaubens hinaus.

Und die Sehnsucht nach dem Aufgang und Aufgehen in CHRISTUS, nach der Verschmelzung mit der Körperschaft des Lebens, beginnt, wenn das Licht in uns erwacht und unserem Fühlen erfahrbar wird, aus unserer weltlichen Wurzel selbst zu strömen und zur Triebkraft einer neuen Lebens-Orientierung und Lebens-Ausrichtung zu werden...

 

Klicken Sie auch hier:

     www.gnosis.de 

 

Begründer und Entwickler der "P-2000-Arbeit" ist Dr. Martin W. Spiegel, *1952, siehe www.dr-martin-spiegel.de, der mit seinem Team von ausgebildeten P-2000-Trainern diese Arbeiten anbietet:

 

Einzelsitzungen telefonisch (ca. 45 Minuten)

Mit Dr. Spiegel persönlich: 100,- € (Agape-Mitglieder 90,- €).

Mit einem ausgebildeten P-2000-Trainer: 60,- € (Agape-Mitglieder 50,- €).

Für Mitglieder der Kirche des Lichts Freikirche e.V. im Mitgliedsbeitrag inbegriffen.

Villa Agape . Kapellenweg 16

79294 Sölden bei Freiburg

( 0761/88866645 . 6 0761/88866646

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.agape-bewusstseinsschule .de

  

[1] Frustration, von lateinisch frustra = vergeblich; von Sigismund S. Freud erfundenes Kunst-Wort

[2] wir sprechen von den drei Bewussstseinszentren Haupt, Herz und Becken als von Heiligtümern-Tempeln, die geheilt werden, indem man die "Händler und Wucherer" austreibt…

Blue Flower